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-----------------    I N H A L T S V E R Z E I C H N I S    ------------------
-----------------         DISP_OCT, Version 17.10.99        ------------------
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-----   AUTOR: Dipl. Ing. Thomas Ahlersmeyer, Florastr. 47, 50733 KLN   -----
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1. Generelle Anmerkungen zu DISP_OCT
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2. Hardwarevoraussetzungen
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2.1. Installation von DISP_OCT

2.2. Hardcopy unter DOS


3. Starten von DISP_OCT
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3.1. Kommandozeilenparameter

3.2. Auswahlprogramm SEL_OCT


4. Bedienung von DISP_OCT
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4.1. Generelle Bedienung

4.2. Laden von Autopower und Impedanzspektren

4.3. Bestimmung der Thiele/Small-Parameter aus Impedanzkurven


5. Hintergrundinformationen
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5.1. Struktur der Daten


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1. Generelle Anmerkungen zu DISP_OCT
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DISP_OCT ist gedacht zur Auswertung von Daten, die mit dem Programm SB_OCT
erzeugt worden sind. Es werden sowohl Impedanz- als auch Autopower-Spektren
untersttzt.
Neben der reinen Anzeige der Daten mit skalierbarer Y-Achse ist zum einen das
Ausdrucken ber 24-Nadeldrucker realisiert, zum anderen knnen die Thiele/
Small-Parameter aus Impedanzkurven berechnet werden.


2. Hardwarevoraussetzungen
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DISP_OCT sollte auf allen IBM-kompatiblen PCs ab DOS 3.3 laufen (getestet
lediglich unter MS-DOS 6.2). Der Hauptspeicherbedarf betrgt etwa 60 kB.
DISP_OCT kann auch in einer DOS-Box von WINDOWS 3.1 oder WINDOWS 9x/NT  
ohne Einschrnkungen betrieben werden.
DISP_OCT luft nur im VGA-Grafikmodus 640*480 Pixel (sorry fr HERCULES- und
EGA-Kartenbesitzer).


2.1. Installation von DISP_OCT
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Die Installation von DISP_OCT ist denkbar einfach, da das Programm aus nur
einer Datei DIPS_OCT.EXE sowie dieser Hilfedatei DISP_OCT.TXT besteht.
DISP_OCT kann in ein beliebiges Verzeichnis kopiert werden.


2.2. Hardcopy unter DOS
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Mit F9 kann eine Hardcopy des aktuellen Bildschirminhalts unter DOS erzeugt
werden. Es werden lediglich 24-Nadeldrucker untersttzt, die die EPSON ESC-
Sequenzen emulieren knnen (z.B. EPSON, OKI, NEC etc.). Die verschiedenen
Kurvenfarben werden NICHT in Graustufen umgesetzt. Der Ausdruck ist so dimen-
sioniert, da 2 Hardcopies auf ein DIN A4-Blatt passen (180 dpi, X*2, Y*3).
Es kann nicht im Hintergrund ausgedruckt werden, es besteht jedoch die Mglich-
keit in eine Datei zu drucken (siehe Abschnitt 3.1.).


3. Starten von DISP_OCT
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DISP_OCT wird durch Eingabe von DISP_OCT, einem optionalen Kommandozeilen-
parameter und bis zu 6 Dateinamen von der DOS-Ebene aus gestartet in der Form:

DISP_OCT -par Datei1.OCT Datei2.OCT Datei3.OCT Datei4.OCT Datei5.OCT Datei6.OCT

Die einzelnen Dateinamen knnen optional noch eine Laufwerks- und/oder Ver-
zeichnisangabe beinhalten. Bei fehlerhafter oder unzureichender Eingabe 
erscheint eine Hilfestellung (in Englisch).
Da die Eingabe aller Dateinamen z.T. sehr arbeitsaufwendig ist wird das Er-
stellen kurzer BATCH-Dateien empfohlen. Dadurch knnen auch mehrere Gruppen
von 6 Dateien schnell miteinander verglichen werden. Dies kann sogar so
mit Kommentaren erweitert werden, da eine einfache Prsentation erstellt
werden kann.


3.1. Kommandozeilenparameter
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DISP_OCT erlaubt 2 Kommandozeilenparameter. Bei Eingabe von DISP_OCT -h 
erscheint eine englischsprachige Hilfe:

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        DISP_OCT -pY -h FileName.OCT
Up to 6 filenames are allowed with the extensions:
OCT: 1/nth octave band resolution (as produced by SB_OCT.EXE)

The following command line parameters are supported:
-pY with Y=0 for direct printing (DEFAULT)
         Y=1 for printing into file DISPxxxx.PRT
-h or -? shows this help message

Press any key to continue . . .
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Mit dem Kommandozeilenparameter -p kann man umschalten, ob eine Hardcopy
direkt ausgedruckt wird (-p0) oder die Druckbefehle in eine Datei DISPxxxx.PRT
geschrieben werden (-p1). Diese 2. Variante erlaubt es, mehrere Hardcopies
schnell hintereinander zu generieren und dann anschlieend gemeinsam auszu-
drucken (z.B. mit COPY DISP0001.PRT LPT1: bzw. unter Verwendung des PRINT-
Befehls sogar im Hintergrund). 


3.2. Auswahlprogramm SELOCT
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Wer die interaktive Auswahl der anzuzeigenden Ergebnisse bevorzugt, kann das
Hilfsprogramm SELOCT in einer Stapeldatei verwenden:

REM Listet im aktuellen Verzeichnis alle *.OCT-Dateien
REM und schreibt das Ergebnis in die Datei octlist
DIR /on/b *.OCT > octlist
REM Program SELOCT liet octlist, zeigt Auswahlmenue an
REM und erzeugt Datei DISP.BAT
SELOCT
REM DISP.BAT ruft DISP_OCT mit den ausgewhlten Dateien auf
CALL DISP.BAT


4. Bedienung von DISP_OCT
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4.1. Generelle Bedienung
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DISP_OCT interpretiert zunchst die bergebenen Dateinamen und berprft,
ob es sich tatschlich um Daten handelt, die dem Dateischema der mit SB_OCT
erstellten Dateien entspricht.
Sodann wird geprft, ob die Daten vom Typ Impedanz- [Ohm] oder Autopower-
spektrum [dB] sind.

DISP_OCT wird ausschlielich ber sie Tastatur bedient. Die mglichen Tasten
sind am unteren Bildschirmrand aufgelistet.

Die Dateien 1 bis 6 knnen mit den Funktionstasten F1 bis F6 jeweils aktiviert
(Anzeige Fx - on) bzw. deaktiviert (Anzeige Fx - off) werden. Die Beschrei-
bungstexte der einzelnen Dateien werden zwischen dem Anzeigebereich und dem 
Tastaturbereich zusammen mit einem kurzen Stck des verwendeten Kurvenzugs
dargestellt.

Die Kurven werden standardmig in fest definierten Farben und Linienarten
auf schwarzem Hintergrund dargestellt. Durch Drcken der Taste <i> kann die
gesamte Anzeige invers dargestellt werden (weier Hintergrund). Dies kann
hilfreich sein, wenn der Bildschirm unter WINDOWS ber die Druck- (bzw.
PrintScreen-) Taste in eine andere Anwendung (z.B. zum Ausdrucken mittels
nicht untersttzter Drucker) kopiert werden soll.

ber die <PfeilOben>- bzw. <PfeilUnten>-Taste kann der Anzeigebereich beein-
flut werden. Bei Autopower-Spektren [dB] ist ein Dynamikbereich von 50 dB fest
vorgegeben, lediglich der Maximalwert kann verndert werden. Bei Impedanz-
Spektren [Ohm] ist der Minimalwert immer 0 Ohm, der Maximalwert kann aus-
gehend von 5 Ohm schrittweise bis auf 640 Ohm verdoppelt werden. Dieses ein-
fache Schema gewhrleistet, da die Ergebnisse vergleichbar ausgedruckt bzw.
dargestellt werden.

Mit F7 kann zwischen Amplituden- und Phasenanzeige umgeschaltet werden. Da
SB_OCT nur Autopowerspektren mit (Phase = 0), ist dieses Feature nur
bedingt sinnvoll. Will man mit DISP_OCT jedoch Ergebnisse anderer Programme
anzeigen (z.B. PSPICE, siehe Dokumentation SPIC2OCT.TXT) kann ein einheitliches
Aussehen der Ergebnisse erreicht werden.

Mit F9 kann eine Hardcopy des aktuellen Bildschirminhalts unter DOS erzeugt
werden (siehe Abschnitt 2.2.) und mit F10 wird das Programm beendet.


4.2. Laden von Autopower und Impedanzspektren
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Es knnen beim Aufruf von DISP_OCT sowohl Autopower- [dB] als auch Impedanz-
spektren [Ohm] geladen werden. DISP_OCT weist den Benutzer in diesem Fall
aber darauf hin, da beide Datentypen nicht gleichzeitig angezeigt werden 
knnen. In diesem Fall bestimmt die erste angezeigte Datei den Datentyp der
gleichzeitig darstellbaren Daten. Es knnen also zunchst z.B. 3 Autopower-
Spektren dargestellt, dann alle 3 deaktiviert und schlielich 3 Impedanz-
Spektren angezeigt werden.


4.3. Bestimmung der Thiele/Small-Parameter aus Impedanzkurven
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Bei einem bereits dargestellten Impedanzspektrum (Anzeige Fx - on) knnen aus
den Impedanzdaten die Thiele/Small-Parameter sowie die Werte der Elemente des
elektrischen Ersatzschaltbildes berechnet werden, indem zustzlich zur Taste
Fx die <SHIFT>-Taste gleichzeitig gedrckt wird.
Dies funktioniert jedoch nur bei einfachen Impedanzverlufen (z.B. Balaut-
sprecher im geschlossenen Gehuse oder Hochtner). Bei komplexen Impedanzver-
lufen werden ggf. unsinnige Werte errechnet oder der Computer strzt sogar ab
(Division by zero). Der Gleichspannungswiderstand wird aus den dargestellten
Werten brigens lediglich abgeschtzt (Rdc=0.95*Zmin) und es wird die ein-
fache Methode des 3 dB-Abfalls zur Bestimmung der Gte verwendet (kein
Least-Square-Fitting).
Die Parameter werden anstatt der Beschreibungstexte unterhalb des Anzeige-
bereichs zusammen mit dem angenommenen elektrischen Ersatzschaltbild darge-
stellt. Darber hinaus wird die simulierte Kurve zustzlich angezeigt.

Beim nchsten Druck der Tasten F1 bis F6, <PfeilOben>, <PfeilUnten> oder
<I>nvers arbeitet DISP_OCT wieder im Normal-Modus. 


5. Hintergrundinformationen
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5.1. Struktur der Daten
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Die anzuzeigenden Daten mssen den exakten Header besitzen, wie er von SB_OCT
erzeugt wird. Sobald der eigentliche Wertebereich des Datensatzes anfngt
knnen die Daten ggf. von Hand bearbeitet werden (Struktur: Frequenz<TAB>
Betrag<TAB>Phase<RETURN>). Es ist keine vorgegebene Abstufung bei den Frequenz-
werten erforderlich, die einzelnen Frequenzen mssen jedoch in aufsteigender
Reihenfolge sortiert sein.


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*****   AUTOR: Dipl. Ing. Thomas Ahlersmeyer, Florastr. 47, 50733 KLN   *****
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